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ESTWsim Fehmarn

Preis: sFr. 70.00 (plus Porto und Verpackung)

Bestellung: Bestellung@rails.ch

Die Demo-Version ESTWSim 4.1 Fehmarn ist hier erhältlich
Updates sind bei www.estwsim.de erhältlich.

Das ESTW Fehmarn simuliert den Zugbetrieb auf der berühmten Vogelfluglinie:

  • (Lübeck) Abzw. Schwartau-Waldhalle - Puttgarden
  • Stichstrecke Neustadt - Neustadt Pbf
  • Stichstrecke Burg - Burg Pbf

Die dargestellten Gleisanlagen auf den Lupen- und Berübildern stellen den Zustand aus dem Jahr 1983 dar und decken sich in Bezug auf die Gleisgeometrie und Signalstandorte mit dem Original. Hierbei wurden Signalbilder, Durchrutschwege, Fahrstraßen oder sonstige signaltechnische Einrichtungen von den z.Z. vorhandenen Stellwerksbauformen DrS2, SpDrS59 und mechanisch übernommen.

Der verwendete Personenzugfahrplan entstammt aus dem Fahrplanjahr 1983. Der Güterzugfahrplan ist fiktiv und orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten. Aufgabe ist es nun, den Zugverkehr möglichst reibungslos zu steuern. Das Ganze wird ergänzt durch zusätzliche Aufgaben, wie das Rangieren in Puttgarden, die Schiffsverladung, das Beachten der höhengleichen Bahnsteigzugänge auf den Unterwegsbahnhöfen sowie Zugkreuzungen oder die Selektierung der Züge an dem Abzweig Schwartau-Waldhalle und in Bad Schwartau. Erschwert wird das Disponieren durch fallweise Gleissperrungen aufgrund von Bauarbeiten oder Umleitungsverkehren.

Das echte Stellwerk “Pf” (Puttgarden Fahrdienstleiter) steuert den gesamten Zugbetrieb auf der Strecke Bad Schwartau(a) bis Puttgarden mit Ausnahme des Bahnhofs Neustadt. Hierzu sind im Stellwerk zwei getrennte Räume eingerichtet in denen zwei Fahrdienstleiter Dienst tun. In dem einen Raum befindet sich in normaler Stelltisch für die Bedienung des Bahnhofs Puttgarden, in dem anderen befindet sich eine Stelltafel für die Fernsteuerung der Strecke.

Dementsprechend besteht auch die ESTWsim Fehmarn aus zwei Simulationen - 1. Strecke Bad Schwartau bis Burg und 2. Bahnhof Puttgarden. Beide Simulationen besitzen eine Blockschnittstelle, mit der sich die Stellwerke verbinden lassen. Über diese Blockschnittstelle fahren die Züge direkt von der einen Simulation in die andere hinein.

Wer nur einen Computer hat, der kann beide Simulationen nacheinander auf einem Computer starten und anschließend über die Blockschnittstelle verbinden. Wenn viel Betrieb herscht und ein Fahrdienstleiter überfordert wäre, kann man sich auch auf eine der beiden Simulationen konzentrieren - die Züge aus jeweils anderen Teil werden dann vom Programm über eine Fahrplandatei simuliert. Beide Simulationen sind also auch alleine lauffähig.

Wer jedoch in Besitz eines Netzwerkes ist, kann die Vorteile dieser Teilung voll ausnutzen. Einfach die beiden Teile auf verschiedenen Computern installieren und mit Hilfe der Blockschnittstelle über das Netzwerk verbinden - nun kann man mit zweiten Person einen echten Betrieb mit zwei Fahrdienstleitern machen. D.h. Züge anbieten und annehmen, die Reihenfolge der Züge abstimmen, Verspätungsmeldungen abgeben, Sonderzüge einlegen u.v.m.

Eine Verbindung der beiden Simulationen über das Internet ist zur Zeit noch nicht möglich.

In Puttgarden wird natürlich auch die Schiffsverladung simuliert.

Für weiteres Rangieraufkommen in Puttgarden sorgt die Tatsache, dass nicht alle Wagen über den Fehmarnbelt trajektiert werden, sondern in Puttgarden verbleiben und auf die Rückleistung warten. Weiterhin werden in Puttgarden die Übergabezüge der gesamten Strecke aufgelöst und neu zusammen gestellt. Dazu kommen noch Regionalzüge, die in Puttgarden Beginnen oder Enden.

Noch etwas Statistik:

Der gesamte Stellbereich umfasst eine Streckenlänge von rund 90 km und wird auf 13 Lupen und 5 Bereichsübersichten dargestellt. Der Fahrdienstleiter ist Herr über 21 Bahnhöfe, 1 Awanst und 1 Abzw mit zusammen 150 Weichen, 8 DKW, 175 Hauptsignale, 79 Ls-Signale, 232 Gleisfreimeldeabschnitten und 45 Bahnübergängen.

Beim Stellen der 512 Rangierstraßen und 270 Zugstraßen wird er durch 44 Signale mit Selbststellbetrieb und 29 Signale mit Zuglenkung unterstützt.

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Copyright © 2001 Roland Höhn (Signalbilder: Roland Smiderkal)
Stand:
04.06.2010